Dr. Mark Benecke

Fälle am Rande des Möglichen

Der Öffentlichkeit ist Dr. Mark Benecke durch seine Gastauftritte in den TV-Serien „Medical Detectives“ oder „Autopsie – Mysteriöse Todesfälle“ bekannt. Mit überaus erfolgreichen Live-Vortragsreihen tourt er seit Jahren durch Deutschland.
Infotainment vom Feinsten: Einzigartig, großartig und genau so spannend wie unterhaltsam präsentiert Benecke im September sein Programm „Fälle am Rande des Möglichen“. Am Rand liegen die Fälle, die selbst den Kolleg*innen von Mark Benecke zu schräg werden: Unfall oder Mord? Kann man Menschen mit Körperteilen töten? Hat ein Mann, der mit Waffen handelt und ein Bordell betreibt, dieses eine Mal wirklich nicht auf den nun toten Mann in seiner Bar geschossen? Können Polizisten Spuren so fälschen,
dass genau derjenige, der als letzter mit der nun toten Frau gesehen wurde, zu Unrecht in Verdacht kommt? Die Antworten sind kniffelig, aber spannend — solange man dabei nicht denkt, sondern die Spuren ohne Annahmen zum Sprechen bringt.
Fragen, die Benecke keine Ruhe und sein Publikum erstaunen, erschaudern oder erstarren lassen. Beim Anblick so mancher, detaillierter Nahaufnahme kann sich dem oder der einen oder anderen, etwas zarter besaiteten Betrachter(in) im Publikum schon mal der Magen umdrehen. Benecke ist ein Perfektionist, der uns das Unvorstellbare vorstellbar macht – und sich bzw. „seine“ Wissenschaft nebenbei humorvoll durch den Kakao zieht.
Der 1970 in Rosenheim geborene und seit geraumer Zeit in Köln lebende Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke studierte Biologie, Zoologie und Psychologie und absolvierte diverse polizeitechnische Ausbildungen im Bereich der Gerichtsmedizin in den USA, u.a. auch an der FBI – Academy. Benecke operiert (im wahrsten Sinne des Wortes) international und gilt weltweit als der „Herr der Maden“. Neben Blutspritzern, Spermien-Flecken und anderen Überbleibseln auf, in bzw. neben den Opfern von Gewaltverbrechen oder am Tatort, stehen unappetitlich anmutende Fliegenlarven im Mittelpunkt seines beruflichen Interesses. Nach Abschluss seiner forensisch-entomologischen Analysen sind Leichenliegezeit, Todesursache und die genauen Todesumstände meist zweifelsfrei bewiesen. Spuren, die direkt zum Täter führen…

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